AI-Systeme entfalten ihren Wert nur, wenn sie kontrolliert auf Unternehmensdaten, Prozesse und Historie zugreifen können. Genau dort kollidieren heute zwei Logiken: monolithische Plattformen, die auf Stabilität optimiert wurden, und AI-native Architekturen, die auf Anpassungsfähigkeit angewiesen sind.
Die Fragen, die Entscheider jetzt stellen müssen:
In diesem Whitepaper zeigen wir, warum Datenhoheit heute eine strategische Architekturentscheidung ist, welche Enterprise-Plattformen das größte Lock-in-Risiko tragen, und wie eine Capability-based Enterprise Architecture Ihnen die Kontrolle über Ihre eigene Wertschöpfung zurückgibt.
Eine Capability-based Enterprise Architecture organisiert Unternehmen nicht mehr primär um monolithische Plattformen, sondern um klar definierte Fähigkeiten, Domänen und modulare Services mit offenen Schnittstellen. Nicht jede Plattform muss alles können. Ein AI-Orchestrierungslayer verbindet, steuert und optimiert systemübergreifend — unter der Kontrolle des Unternehmens, nicht des Plattformanbieters.
Plattformen wie SAP S/4HANA, Salesforce, Microsoft Dynamics und Oracle ERP kombinieren tiefes Prozess-Customizing mit proprietären Datenmodellen und zunehmend geschlossenen AI-Zugangspfaden. Je stärker AI-Agenten und Workflow-Automatisierung eingesetzt werden sollen, desto sichtbarer werden die Grenzen dieser Plattformlogik.
Datenhoheit bedeutet heute nicht mehr nur, wo Daten gespeichert sind. Entscheidend ist, wer den Zugriff kontrolliert, wer die AI-Orchestrierung steuert, und wer bestimmt, wie Daten intelligent zur Wertschöpfung genutzt werden dürfen. Viele Unternehmen besitzen ihre Daten, aber nicht die Kontrolle über deren intelligente Nutzung.